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Corona und die Digitalisierung – eine Chance?

Corona hat weltweit ein Szenario hervorgerufen, dass für die wenigsten für uns überhaupt vorstellbar war. In diesem Artikel möchten wir die Chancen von Corona im Hinblick auf die Digitalisierung aufzeigen und zum Nachdenken anregen. Nicht nur in Zeiten von Corona, sondern vor allem für die Zeit danach!

Corona und die Digitalisierung

Die aktuelle Corona-Krise erschüttert unsere Welt. Rund um den Globus verursacht das Virus Chaos, Unsicherheit und Angst. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Die größte Krise in unserem Land seit dem zweiten Weltkrieg, so unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das gesamte öffentliche Leben steht nahezu still, Hamsterkäufe so weit das Auge reicht und Millionen von Menschen, die um ihre Existenzen bangen. 

Jeden Tag werden wir mit neuen Entscheidungen konfrontiert und die permanente Unsicherheit bereitet vielen Menschen Kopfzerbrechen. Die weltweite Corona-Epidemie zeigt gerade Selbständigen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen schonungslos auf, wo die Digitalisierung in den letzten Jahren verschlafen wurde. 

Deutschland bewegt sich, allerdings im Schneckentempo. Die internationale Konkurrenz ist hier oftmals deutlich fortgeschrittener. Deutschland ist ein Land voller Skeptiker und setzt jeher auf die altbekannten Dinge, die sich schon lange oder immer bewährt haben. Doch Corona verändert alles. Also stellt sich die Frage: Corona und die Digitalisierung – eine Chance?

Home-Office als neue Arbeitskultur?

Das Home-Office polarisiert in Deutschland schon seit Jahren. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Und so wird seit vielen Jahren von Vorständen und Geschäftsführern das Home-Office als unproduktiv abgestempelt. Auch das mangelnde Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter hält viele Unternehmen davon ab, auf Home-Office zu setzen. Traurig, aber wahr! 

Plötzlich wird das Home-Office für Millionen von Unternehmen zur einzigen Möglichkeit, in der Krise den Betrieb aufrecht zu erhalten. In Rekordzeit werden Dinge realisiert, die noch vor wenigen Tagen oder Wochen undenkbar waren. Ein Virus sorgt aktuell für eine Veränderung in unserer Gesellschaft, wie wir sie alle noch nie erlebt haben. Keine Frage, die aktuelle Corona-Krise sorgt für viel Unmut weltweit. Zugleich zeigt sie die vielen Möglichkeiten der Digitalisierung für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf.

Die USA aber auch skandinavische Länder wie Schweden oder Island schwören schon lange auf die Vorteile der Heimarbeit. In Island arbeitet mittlerweile laut Statistik jeder Dritte von zu Hause. Eine wirklich enorme Zahl. Selbstverständlich ist das Home-Office nicht für jeden geeignet oder aufgrund seines Berufs nicht ausführbar. Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden erfordert viel Selbstdisziplin und Motivation, da man sehr schnell abgelenkt werden kann. Auch der Mangel an sozialen Kontakten oder grundsätzliche Vorurteile gegenüber dieser Arbeitsform sind sicherlich für viele ein Nachteil. 

Doch ein Home Office bietet auch viele Vorteile, z.B.

  • Zeit- und Kostenersparnis, da der Weg zur Arbeitsstätte entfällt. Staus, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel oder die nervige Parkplatzsuche gehören dadurch zur Vergangenheit an. 
  • Die gewonnene Flexibilität ist ebenfalls ein großer Pluspunkt. Egal ob Arztbesuch, Kind abholen oder ein Handwerker, der sich angekündigt hat: Im Home-Office lässt sich alles einfacher koordinieren. 
  • Auch der Stress kann sich durch das Home-Office massiv reduzieren. Kein Chef, der permanent über die Schulter schaut. Kein lärmendes Großraumbüro oder permanent klingelnde Telefone und keine Angst mehr zu spät zu kommen.
  • Durch Home-Office können die Treibhausgase um 54 Millionen Tonnen reduziert werden. Das entspricht ca. 10 Millionen Fahrzeuge, die von der Straße entfernt wurden. Auch die Umwelt profitiert von dieser Arbeitsform ungemein.

Wie alles im Leben hat das Home-Office Vor- und Nachteile. Selbstverständlich muss und vorallem kann nun auch nicht jeder im Home-Office arbeiten. Viel wichtiger ist zu erwähnen, dass Unternehmen sich mit diesem Thema mehr auseinander setzen müssen. Beide Seiten sollen von dieser Arbeitsform profitieren. In welchem Maße, das muss jedes Unternehmen individuell entscheiden. Aktuell zeigt sich aber mehr den je, dass ein Home-Office durchaus für viele Menschen eine sinnvolle Option darstellen kann.

Websites und Online-Shops für Umsatz in der Krise

Umsatz statt Krise. Viele Unternehmen in Deutschland scheuen sich bis heute in eine Website oder einen Online-Shop zu investieren. Schließlich laufen die Geschäfte, die Kunden besuchen den stationären Handel. Bis jetzt! 

Nun sind alle Geschäfte auf unbestimmte Zeit geschlossen. Viele Unternehmen sind nicht in der Lage, wochen- oder gar monatelang ohne Einnahmen zu überleben. Aktuell profitieren daher besonders Unternehmen, die schon frühzeitig auf eine moderne Website oder einen Online-Shop gesetzt haben. Heutzutage müssen diese Lösungen kein Vermögen mehr kosten. Und gerade für kleine Unternehmen dürfen sie das auch nicht. 

Eine eigene Unternehmens-Website bieten immens viele Vorteile, nicht nur in Krisenzeiten. Aber hier besonders:

  • Präsentiere deine Produkte und Dienstleistungen deinen Kunden 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr
  • Hole deine Kunden genau dann ab, wenn sie nach deinem Unternehmen im Internet suchen
  • Eine Website ist eine moderne Visitenkarte, dein Marketinginstrument Nummer 1 und dein 24/7 Vertriebsmitarbeiter
  • Ein Unternehmen mit eigener Website wirkt modern, zeitgemäß und professionell

Diese Liste könnte noch ewig fortgeführt werden. Eigentlich sollten wir in der heutigen Zeit nicht mehr darüber sprechen, ob wir wirklich eine Website für unser Unternehmen benötigen. Die Frage sollte eher lauten: Wie lange kann ich es mir leisten, KEINE Website zu haben?

Soziale Medien in Krisenzeiten wichtiger als jemals zuvor

Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, dass soziale Medien mittlerweile weit mehr sind als ein Kanal zum Veröffentlichen von Bildern und Katzenvideos. Für viele Unternehmen sind Soziale Medien bis dato immer noch mehr eine Spielerei. Doch aktuell wird allen Skeptikern das Gegenteil bewiesen. 

Facebook, Instagram, Twitter und Co. sind für viele Menschen und Unternehmen in der Corona-Krise eines der wichtigsten Kommunikationsmittel nach außen. Ich selbst beziehe aktuell sämtliche Informationen hinsichtlich der Lage in meiner Stadt sowie in Bezug auf den stationären Handel vor Ort über soziale Netzwerke. 

Gerade Social Media bietet Unternehmen eine schnelle und einfache Möglichkeit, ihre Kunden über wichtige Dinge zu informieren. Neue bzw. angepasste Öffnungszeiten, Liefermöglichkeiten, Optionen der Kontaktaufnahme oder der gegenseitige Zuspruch und Support. Not macht bekanntlich erfinderisch. Es ist phenomenal zu beobachten, wie kreativ Unternehmen in diesen Tagen die sozialen Medien für sich nutzen. Vorausgesetzt, man hat dieses Thema nicht verschlafen. 

Eines der beliebtesten Netzwerke weltweit ist derzeit Instagram. Gerade die Live- oder Videofunktion wird derzeit genial genutzt und zeigt, was nicht nur in Krisenzeiten möglich ist:

  • Immobilienmakler bieten Wohnungsbesichtigungen via Live-Video Funktion. Nutzer können direkt Fragen stellen, die während oder am Ende der virtuellen Besichtigung beantwortet werden können
  • Fitness-Studios oder Personal Trainer streamen ihre Kursangebote ins Internet oder bieten Workouts zum Nachmachen für die eigenen vier Wände, live oder aufgezeichnet
  • Experten und Fachleute beantworten Fragen via Videofunktionen zu Themen, die den Menschen aktuell unter den Nägeln brennen

Egal ob Arztpraxis, Handwerker, Coach oder Cafe – jeder kann seine Nutzen aus den sozialen Medien ziehen und seine Kunden mit aktuellen Informationen versorgen. Schließlich ist nahezu jeder deiner Kunden in den sozialen Medien aktiv, aktuell mehr denn je. Sei also dort präsent, wo sich deine Kunden aktuell tummeln. 

Webinare und Videokonferenzen in Zeiten von sozialer Distanz

Gerade Bildungseinrichtungen spüren in diesen Tagen schmerzlich das Schneckentempo der Digitalisierung. Während bei uns noch die Lehrer mit Kreide auf Tafeln malen oder Folien auf dem Tageslichtprojektor präsentieren, wird in anderen Ländern bereits digital gelehrt. 

Die Digitalisierung bietet tolle Möglichkeiten. Vorlesungen können digital via Webinar abgehalten werden, Themengebiete in Videos auf YouTube gelehrt werden oder wichtige Informationen mit den Schülern und Studenten via E-Mail ausgetauscht werden. 

Mit Hilfe von Tools wie der Google Suite können gemeinsam an Projekten, Präsentationen, Tabellen oder Dokumenten in Echtzeit gearbeitet werden. Doch Cloud-Lösungen, Lernplattformen, schnelles Internet bzw. WLAN oder stationäre Endgeräte wie Tablets sind in deutschen Schulen und Universitäten oftmals immer noch ein Fremdwort. 

Aber auch in Unternehmen besteht großer Nachholbedarf. Selbstverständlich lässt sich nicht jede Besprechung immer virtuell abhalten. Und natürlich haben Präsenz-Meetings auch ihre Vorteile. Doch die aktuelle Krise zeigt auf, dass auch Videokonferenzen via Skype, Zoom und Co. ihre Berechtigung haben. Auch der Umwelt zuliebe kann sicherlich der ein oder andere Geschäftsflug um den halben Globus durch effektive Videokonferenz vermieden werden. Aktuell funktioniert es schließlich auch.

Corona und die Digitalisierung – eine Chance?

Corona macht der Digitalisierung aktuell Beine. Das Virus trifft uns alle schwer, doch eine Medaille hat immer zwei Seiten. Jede noch so große Krise in der Geschichte der Menschheit ist auch immer für etwas gut. Ich wünsche mir, dass wir aus dieser Krise gestärkt hervorgehen und viele positive Konsequenzen daraus ziehen. Ob für den Staat, öffentliche Bildungseinrichtungen, Unternehmen oder das Individuum. Und nicht nur in Bezug auf die Digitalisierung. In diesen Krisenzeiten zeigt sich mehr denn je, dass wir nur gemeinsam stark sind und viel bewegen können. Lasst es uns im Kollektiv angehen. Für uns, unsere Liebsten und unsere einzigartige Welt.